
05.01.2026
Call- & Conversion-Tracking für Wärmepumpenbetriebe: So messen Sie Anfragen, Termine und Lead-Qualität korrekt
Viele Wärmepumpenbetriebe investieren in Google Ads, sehen Klicks und vielleicht sogar Formulare – aber können nicht sauber beantworten, welche Kampagnen zu echten Terminen und Aufträgen führen. Genau hier entscheidet sich, ob Google Ads „teuer“ wirkt oder planbar wird.
Tracking ist in Haustechnik kein Nice-to-have. Es ist die Grundlage, damit Google auf die richtigen Signale optimieren kann: qualifizierte Anfragen, qualifizierte Calls, Terminquote.
In diesem Beitrag zeige ich ein praxistaugliches Setup (ohne Overengineering), das Sie in DACH-Betrieben wirklich umsetzen können.
1) Welche Conversions Sie wirklich brauchen
Für Wärmepumpe reichen meist 3 Conversion-Typen:
Formular-Anfrage (Thank-you Event)
Telefonanruf (Call Tracking)
Terminbuchung (falls verfügbar)
Alles andere (Scroll, Button-Klick, Pageview) verwässert die Optimierung.
2) Call-Tracking: der wichtigste Hebel in Haustechnik
In High-Ticket-Services entscheidet oft das Telefon. Ohne Call-Tracking optimieren Sie auf „Formular-Menge“, während die besten Leads anrufen.
Best Practice:
Calls als eigene Conversion in Google Ads
Qualifizierte Calls definieren (z. B. Dauer >60 Sekunden)
Separat auswerten: Call-Rate, Call-Qualität, Terminquote
3) Conversion-Qualität: Die entscheidende Stufe über „CPL“
CPL ist nicht die Wahrheit. Entscheidend ist:
Kosten pro qualifiziertem Lead
Kosten pro Termin
Terminquote (Leads → Termine)
Praxis: Ein einfaches A/B/C-System reicht.
A = kaufbereit / passt / Termin vereinbart
B = unklar / später
C = unpassend / falsche Region / DIY
4) Offline-Signale (wenn möglich)
Wenn Sie ein CRM oder zumindest eine strukturierte Liste haben, können Sie später echte Qualitätsdaten zurückspielen. Das ist fortgeschritten, aber extrem wirksam.
Wichtig: Nicht kompliziert starten. Erst das Basis-Setup stabil bekommen.
5) Häufige Fehler, die Tracking wertlos machen
Doppelte Conversions (zählt zweimal)
Falsche Conversion als „Primär“ gesetzt
Call-Tracking fehlt oder zählt alle Calls (auch Spam)
Landingpage-Formular triggert nicht sauber
Kein Consent/Datenschutz-Setup (je nach System)
6) Dashboard: die Steuerungsoberfläche
Ein gutes Dashboard ist nicht „Reporting“. Es ist Kontrolle.
Pflichtmetriken für Wärmepumpe:
Spend, Conversions (Form/Call), CPL
Anteil qualifizierter Leads (A/B/C)
Kosten pro qualifiziertem Lead
Region-Performance
Terminquote (wenn verfügbar)
Fazit
Wenn Sie Calls, Formulare und Lead-Qualität sauber messen, wird Google Ads plötzlich steuerbar. Nicht, weil Sie „mehr Daten“ haben – sondern weil Sie endlich die richtigen Signale setzen.
Wenn Sie möchten, machen wir einen kurzen System-Check und zeigen Ihnen, welche Tracking-Lücken bei Ihnen aktuell Geld kosten.



